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Adam, Eva und ich, Biographien intersexueller Menschen

Für die Fräulein Wunder AG realisierte Gernot Wöltjen eine Dokumentation, die fragt: Was ist Intersexualität? Wie entwickelt und probt man autobiographisches Theater? Was bedeutet es für die Selbstspieler sich öffentlich mit ihrer Intersexualität auseinanderzusetzen? Das Filmbeispiel ist der Trailer für die 10minütige Doku.

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du als Hermaphrodit geboren wärest? Zwischen den Geschlechtern, weder Mann noch Frau – oder beides ein bisschen. In einer Welt, in der Kloschilder und Formulare nicht zugeben wollen, dass es dich gibt. In der deine Identität ein Aufbegehren ist gegen das, was selbstverständlich scheint – oder ein gut gehütetes Geheimnis.

Gemeinsam mit intersexuellen Expert*innen lädt die Frl. Wunder AG zu einem biographischen Theaterabend zwischen Umkleidekabinen und Sammel-dusche. Am Beckenrand sitzend und in Bademäntel gehüllt berichten die Performer*innen über ihre Erfahrungen mit Ärzten, Geschlechtszuweisung und Hormonen. Sie erzählen über Identitätskrisen, Lebenslust und Anders-Sein, reinszenieren Kindheitserinnerungen und reden Klartext mit denen, die nie zuhören wollten.

„Adam, Eva und Ich“ ist ein Abend zwischen Lecture-Performance und Theater, zwischen Fremdbestimmung und Eigenmächtigkeit, der die Frage aufwirft, wie unsere Gesellschaft mit denen umgeht, die nicht ins Raster passen. Was ist vollkommen und was ist schön? Gemeinsam gehen wir auf Tauchgang, suchen nach Antworten im Raum des Dazwischen und lassen die Norm unter der Dusche von unseren Körpern abperlen.

Probenprozessdokumentation, Länge: 10 Minuten

Realisation: Gernot Wöltjen